Kennen Sie ihn?

 

Alois Edelzwicker, Professor für Semantische Psychologie an der Universität Straßburg, ist - ich darf es sagen - ein lieber Freund. Wir trafen uns vor Jahren an der Universität Keele in Staffordshire, wo er eine Gastdozentur wahrnahm. Nach seiner Entdeckung der 'Unmerklichen Meldungen' gründete A.E. den zeitweise viel beachteten Konzern INVOCO ('involuntary communications') mit Sitz in London und New York. Dieser wurde bekanntlich in einer stürmischen Zusammenkunft von Vorstand und Aufsichtsrat  im Wintergarten des Metropolitan Museum, New York, aufgelöst.

Wegen der 'Unmerklichen' interessierte sich A.E. für Kunst und frequentierte die großen Museen. Man erzählt sich, dass er in der Alten Pinakothek in München besondere Führungen veranstaltete. Dort soll er von Kunststudenten über die Frequenzzerlegung der Gemälde nach Livingstone befragt worden sein. Er antwortete mit einem glänzenden Extempore und das war lange bevor die geniale Methode der Frequenzzerlegung den Journalisten und damit der Öffentlichkeit bekannt wurde.

Später entdeckte A.E. sein Interesse für die Philosophie, insbesondere für die des Geistes. Professor Edelzwicker hat wenig selbst publiziert, sein Medium war und ist das des gesprochenen Wortes - was man ja auch dem Sokrates nachsagt, den der Straßburger glühend verehrt. Edelzwicker ist übrigens strikt dagegen, dass einige seiner Vorlesungen (von Studenten heimlich mitgeschrieben) auf dieser Website abgelichtet werden. Deshalb muss 'Edelzwickers Ecke' leider in einer nicht autorisierten Form erscheinen, quasi am Rande der Legalität. Ich kann nur hoffen, dass A.E. uns nicht auf die Schliche kommt. Ich betone ausdrücklich, dass Edelzwicker und nicht etwa ich der geistige Urheber der fraglichen Aufsätze ist, bzw. bin. Denn um nichts in der Welt würde ich seine Freundschaft auf Spiel setzen...